1 Studiengebühren retten keine UniversitätIm Vergleich zu dem, was Studiengebühren den Unis bringen, ist ihr Nutzen marginal. Zieht man Verwaltungkosten und die Umlagen durch Studienbeihilfen ab, bleibt für die Unis nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. 2 Studiengebühren sind sozial selektivEin Studium nur für jene, die es sich Leisten können? Beihilfen sind nicht immer treffsicher, und nicht jede/r Studierende möchte jahrelang von den Eltern abhängig sein. 3 Studiengebühren belasten die StudierendenSchon heute muss ein Großteil der Studierenden arbeiten um Leben zu können. Durch die Kürzung der Familienbehilfe verschärft sich die Situation noch mehr. 4 Studiengebühren widersprechen dem TrendEuropaweit schaffen mehr und mehr Länder die Studiengebühren ab, weil man den Wert der Bildung erkannt hat. Eine gebildete Bevölkerung sollte im Interesse jedes Landes sein. 5 Studiengebühren sind keine Steuerungsmaßnahme(Höhere) Gebühren für gefragtere Studien? Wer entscheidet was wieviel Wert ist und was in Jahren am Arbeitsmarkt benötigt wird? Die (kurzsichtige) Politik? 6 Das Problem liegt ganz woandersDie Bildungsmisere wird nicht durch Studiengebühren gelöst. Es braucht ein Bekenntniss der Politik zu einem zukunfts- und tragfähigen Bildungsplan. Die Fachschaftslisten forderndass die Politik endlich ihrer Verantwortung nachkommt und ein sinnvolles Gesamtkonzept für den Bildungsbereich erarbeitet. - Eine echte Reform des Hochschulsystems statt Scheindiskussionen über Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen.
- Eine Reform des Studienbeihilfensystems, die über kosmetische Anpassungen hinausgeht.
- Eine Anhebung des Budget für den tertiären Bildungssektorauf 2 % des BIP, damit qualitätsvolle Lehre und Forschung gewährleistet werden kann.
- Ein Konzept für eine sinnvolle und ausreichende Beratung vor dem Studium.
- Die Anerkennung des Bachelors auf dem Arbeitsmarkt und im öffentlichen Dienst, sowie eine bessere Durchlässigkeit zwischen Bachelor und Masterstudium.
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